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Antennengenossenschaft Hunzenschwil

Internet. Telefonie. Digital TV.

Alles aus einer Hand!

Geschichte


Mitte September 1977 ernennt der Gemeinderat Hunzenschwil ein 7-köpfiges Aktionskomitee mit dem Auftrag, eine Kabelfernseh-Genossenschaft zu bilden.

Schon am 18. Oktober desselben Jahres findet mit 11 Teilnehmern die Gründungsversammlung der Antennengenossenschaft Hunzenschwil statt.

Mit dem Bau soll begonnen werden, wenn 60 % der Haushalte Anschlussverträge abgeschlossen haben.

In den Vorstand gewählt werden:

  • Robert Rodel, Präsident
  • Albert Hartmann, Vizepräsident
  • Marianne Waldmeier, Aktuarin
  • Heinz Richner, Kassier
  • Manfred Richartz, Vertreter des Gemeinderates
  • Käthi Rohr-Gautschi und Annemarie Fankhauser, Werbung.

Im Juni 1978 fehlen noch 61 Verträge. Die Einwohnergemeinde bewilligt auf Gesuch hin einen Beitrag à fonds perdu von Fr. 80'000, sodass im Oktober mit dem Bau des Netzes begonnen und die ersten Haushalte angeschlossen werden können.

1979: Beitritt zum Genossenschaftsverband Geissacher.

An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. August 1981 können die Betriebskostenbeiträge gesenkt und der Vorstand auf 5 Mitglieder reduziert werden. Peter Gloor ersetzt den zurücktretenden Manfred Richartz.

Im Mai 1982 tauschen der bisherige Präsident und der Kassier ihre Aemter; jetzt ist also Heinz Richner Präsident und Robert Rodel Kassier.

1984: Ein Bundesgerichtsentscheid von 1981 verpflichtet die Kabelnetzbetreiber, Urheberrechtsgebühren zu beziehen, schweigt sich aber über deren Höhe aus. Die AGH beschliesst, diese Gebühren vorerst nicht zu bezahlen und sie nicht auf die Genossenschafter abzuwälzen.

1985: Rund 80 % aller Haushalte in Hunzenschwil sind an der Kabelanlage angeschlossen.

Die 10. Generalversammlung vom 27. Mai 1987: genehmigt die revidierten Statuten und erfährt, dass die Urheberrechtsgebühr endlich auf Fr. 1.- pro Monat und Anschluss festgelegt werden konnte. Für die zurücktretenden Dr. Hans Rohr, Vizepräsident und Hugo Kloser, Rechnungsrevisor, werden Hans Käser-Kieser und Karl Baur gewählt.

27. Februar 1991: Der Antrag des Vorstandes, die Netzkapazität auf 350 MHz aufzurüsten, wird - wohl wegen der zu erwartenden Kosten - zurückgestellt.

Nach 15-jähriger Vorstandstätigkeit tritt Robert Rodel an der GV vom 4. März 1992 zurück und wird durch Peter Grusche ersetzt.

Die Netzmodernisierung auf 450 MHz ist der Schwerpunkt der GV vom 30. März 1994. Obwohl dieser Ausbau mit einmaligen Kosten von Fr. 500/Anschluss verbunden ist, beschliessen 24 der 29 anwesenden Genossenschafter den Ausbau.

Im Vorstand wird Roland Wiedmann durch Andreas Gloor ersetzt.

1997: Das bisherige Primärnetz, d.h. die Strecke ab Antennenanlage Geissacher bis zu den einzelnen Genossenschaften wird auf Lichtwellenleiter umgebaut und auf 860 MHz erweitert.

Das Führen der Buchhaltung wird immer aufwändiger. Künftig wird sich die Hypothekarbank Lenzburg darum kümmern. Der Vorstand macht sich Gedanken zur Führung der AGH als Eigenwirtschaftsbetrieb der Gemeinde.

Die 22. GV vom 28. April 1999 lehnt einen entsprechenden Antrag ab und beauftragt den Vorstand, eine andere Lösung zu suchen.

Der gestiegenen Kosten wegen müssen die Anschlussgebühren nach oben angepasst werden.

Am 22. September 1999 beschliesst eine ausserordentliche Generalversammlung

a) einen Kredit von Fr. 40'000 für die Rückwärtstauglichkeit des Netzes, sodass der Zugang zum Internet via Kabelmodem möglich wird, und

b) mit der Schaffung einer Geschäftsstelle den Vorstand zu entlasten.

Diese Geschäftsstelle nimmt ihre Tätigkeit am 1. Januar 2000 auf; Geschäftsführer ist Hans R. Waldmeier.

In der Folge kann die Generalversammlung vom 5. April 2000 Marianne Waldmeier, Aktuarin seit der Gründung, und Hans Käser, Vizepräsident, aus dem Vorstand entlassen. Gleichzeitig passt sie den Betriebskostenbeitrag mit Fr. 12.— pro Jahr an die zu erwartenden höheren Kosten an.

Die neu geschaffene Geschäftsstelle verwaltet die Daten der AGH mit einem Computerprogramm und die ersten Internet-Benutzer surfen über das Kabelnetz!

2001: Allmählich ändert sich auch das Erscheinungsbild der AGH nach aussen: ein neues Logo und angepasste Formulare stellen die AGH als moderne Dienstleisterin dar, die auf der Höhe der Zeit ist.
Eine eigene Website wird „angedacht".

Im Jahr 2002 wird die AGH 25 Jahre alt. Am 27. März 2002, an der 25. ordentlichen Generalversammlung, wird mit einem kleinen Apéro daran erinnert. Zuvor aber beschliessen die Teilnehmenden, die Betriebskostenbeiträge wegen gestiegener Kosten um Fr. 24.-- pro Jahr anzuheben.

Herr Heinz Richner, Gründungsmitglied, Kassier von 1977 - 1982 und Präsident seit 1982, übergibt dieses Amt an Herrn Daniel Gygax.

Seit dem 11. September 2002 ist die Website der AGH öffentlich.

Die Generalversammlung vom 24. März 2004 beschliesst den Ausbau des Netzes auf 750 MHz für Fr. 782'000. Die Finanzierung erfolgt u.a. durch Investitionskostenbeiträge von entweder einmalig Fr. 500.-- im Jahr 2004 oder mit 5 jährlichen Raten zu Fr. 108.-- in den Jahren 2004 - 2008.

Seit August 2004 sind die beiden neuen Lichtwellenleiter-Uebergabepunkte am Juraweg und an der Junkerngasse in Betrieb. Kosten: knapp über 100'000 Franken.

Ende Dezember 2005 ist der Netzausbau praktisch abgeschlossen.

Die Generalversammlung vom 22. März 2006 passt den Gebührentarif der allgemeinen Entwicklung an: künftig sind in der Anschlussgebühr 2 betriebsbereite Anschlussdosen inbegriffen.

Am 25. September 2006 übergibt die Firma Wiedmann-Dettwyler Comtec AG dem Vorstand der AGH das auf 750 MHz ausgebaute, modernisierte Netz. Die Kosten dafür betragen rund 741'000 Franken.

25. März 2008: Die Generalversammlung beschliesst den erleichterten Wechsel von Variante 2 zu 1 für langjährige Anschlussverträge.

Ab 1. Januar 2009 ist Frau Sabine Hartmann Geschäftsführerin der AGH. Neue Adresse der Geschäftsstelle: Birenackerstrasse 16, Hunzenschwil